China schlägt auch Algerien

Tag 3, Spiel #12w: Algerien - China 20:80

Algerien - China 20:80 (5:17, 15:36, 15:58)

China hat auch sein drittes Spiel bei dieser Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft gewonnen und strebt wie Deutschland mit einer makellosen Bilanz dem Viertelfinale entgegen. Gegen die WM-Debütantinnen aus Algerien siegten die chinesischen Frauen mit 80:20. Dadurch muss der Afrika-Meister nach drei Niederlagen auf die Partien gegen die ebenfalls sieglosen Französinnen und Argentinierinnen hoffen.

Über 17:5 nach einem Viertel und 36:15 zur Halbzeit gelang es den Chinesinnen im dritten Viertel sogar, keinen einzigen Korb zu kassieren – ein Beweis für die drückende Dominanz, die das Team am Montag gegen die USA und am Mittwoch gegen Deutschland unter Beweis stellen werden muss.

Gleich vier Spielerinnen punkteten zweistellig, allen voran Kapitänin Suiling Lin mit 28 Punkten. Bei Algerien war Djamila Khemgani mit elf Punkten Topscorerin.

Yuansheng Xu, Head Coach China:

"Ich war nicht ganz zufrieden mit unserer Defensive, da müssen wir uns steigern. Ich wollte sehen, dass wir das, was wir im Training üben, auch umsetzen, doch das hat nicht immer geklappt. Trotzdem war es wichtig, dass wir gewinnen."

Djawed Zigh, Head Coach Algerien:

"Das Team hat sich gut präsentiert, vor allem in den ersten beiden Vierteln. In diesen haben sie gut zusammengearbeitet, bis das physische Niveau nicht mehr ausreichte. Ich bin aber sehr zufrieden, denn wir haben gegen eine starke Mannschaft gespielt. Ich hoffe, dass es uns in den nächsten beiden Spielen gelingt, zu gewinnen."

Foto: MSSP