Brasilien siegt deutlich im Spiel um Platz 15 gegen Marokko

Tag 8, Spiel #39m: Brasilien - Marokko 58:39

Brasilien - Marokko 58:39 (18:9/32:16/40:25)
 
Dank einer starken ersten Hälfte hat sich das Nationalteam der Brasilianer den Sieg im Spiel um Platz 15 gesichert. Die marokkanischen Korbjäger erwachten dagegen zu spät und spielten erst in der zweiten Hälfte auf Augenhöhe mit. Bereits zur Pause betrug der Rückstand der Nordafrikaner 16 Punkte, schlussendlich waren es 19 Zähler.


Entscheidender Faktor war dabei die deutlich bessere Trefferquote der Jungs von der Copa Cabana, die zwar drei Würfe weniger als ihre Gegner nahmen, aber immerhin 47 Prozent ihr Versuche versenkten. Die Marokkaner kamen dabei gerade einmal auf 28 Prozent.
 
Immerhin gaben sich die Marokkaner nicht auf und entschieden das dritte Viertel sogar knapp für sich und verabschiedeten sich somit angemessen von der Weltmeisterschaft. 
 
Ein weiterer Schlüssel zum Sieg war die Ausgeglichenheit der Brasilianer: Gleich vier Akteuere beendeten die Partie mit zehn Punkten. Leandro de Miranda schnappte sich zudem zehn Rebounds und machte so das Double-Double perfekt. Auf Seiten Marokkos war Kamel Megrini mit zehn Punkten bester Werfer. Dank seiner elf Rebounds kam auch er auf ein Double-Double.


Adelhak El Hadaoui, Spieler Marokko:

"Wir haben in diesem Turnier viel lernen können durch die Spiele gegen Teams, die auf einem ganz anderen Niveau spielen als wir. Es war eine tolle Erfahrung für uns. Wir werden weiter an uns arbeiten und nehmen die Erfahrung dankbar mit in die afrikanische Liga, um uns dort für die paralympischen Spiele zu qualifizieren."

Tiago José Frank, Head Coach Brasilien:

"Es war nicht unser Ziel um den letzten Platz zu spielen. Vieles ist in diesem Turnier nicht so gelaufen wie wir es geplant hatten, gerade in der Gruppenphase. Danach sind wir auf Australien getroffen. Wir wussten, dass das ein sehr schwieriges Spiel wird. Auch wenn wir unser Bestes gegeben haben, hat es leider nicht gereicht um weiter um die vorderen Plätze spielen zu können. So ist das Spiel, ein Team gewinnt, das andere verliert. Wir schauen jetzt auf auf die nächsten Turniere in Lateinamerika."



Photo: Steffie Wunderl