Deutschland beendet die Heim-WM mit einem Sieg

Tag 8, Spiel #40m: Deutschland - Südkorea 71:56

Deutschland-Südkorea 71:56 (13:6/36:20/55:33)

Die deutsche Rollstuhlbasketball Nationalmannschaft hat gegen Südkorea sein letztes Spiel mit 71:56 gewonnen und beendet die Heim-WM damit auf dem 13. Platz.

Das deutsche Team dominierte das Spiel von Beginn an, führte zur Halbzeit bereits mit 16 Punkten (36:20). Überragender Mann auf dem Spielfeld war der Deutsche Thomas Böhme, der 29 Punkte erzielte, sich sieben Rebounds griff und neun direkte Vorlagen verteilte. Böhme wusste vor allem von Downtown zu überzeugen: Der Spieler des RSV Lahn-Dill traf fünf seiner acht Würfe jenseits der 6,75-Meter-Linie (62 Prozent). 

Zweitbester Punktesammler Deutschlands wurde Aliaksandr Halouski von den RSB Thuringia Bulls, der sich mit einem Double-Double in den Boxscore eintrug (12 Punkte/11 Rebounds). 

Dong Hyeon Gim, der Kapitän der Südkoreaner, kam mit 19 Punkten und elf Rebounds ebenfalls auf ein Double-Double. Dong Suk Oh kam auf 17 Zähler für das südkoreanische Team, das insgesamt nur 21 seiner 62 Würfe (33 Prozent) im Korb unterbringen konnte.

Sa Hyun Han, Headcoach Südkorea:

"Wir waren sehr nervös, da es unser letztes Spiel der Weltmeisterschaft war. Dennoch haben wir sehr gut gespielt, vor allem im letzten Viertel haben wir nicht aufgehört zu kämpfen. Ich danke dem Team für dieses Turnier. Seit 16 Jahren waren wir nicht mehr bei den paralympischen Spielen vertreten, daher war diese Weltmeisterschaft für uns eine wichtige Vorbereitung. Unser Team hat großes Potential, das hat es bei diesem Turnier bewiesen."

Nicolai Zeltinger, Headcoach Deutschland:

"Es war für uns natürlich eine große Enttäuschung gegen Großbritannien aus dem Turnier zu fliegen.  Die Jungs haben sich sehr gut zusammengerafft und haben hier einen würdigen Abschluss zeigen und sich damit vom Heimpublikum verabschieden können. Wir sind dennoch mit dem Ausgang der Heim-WM nicht zufrieden. Gegen den Iran haben wir uns in der Gruppenphase zu viele Fehler geleistet, um einen leichteren Cross Over Gegner zu bekommen. Trotzdem haben wir gegen Großbritannien unser bestes Spiel gezeigt und hatten die Chance uns für das Viertelfinale zu qualifizieren. Leider hat das nicht gereicht."


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