Briten folgen den USA ins WM-Endspiel

Tag 9, Spiel 42m: Iran - Argentinien 63:86

Iran - Großbritannien 63:86 (12:17/25:38/41:62)


Die britischen Rollstuhlbasketball-Herren greifen erstmals seit dem Jahr 2002 wieder nach WM-Gold. Im Halbfinale gelang gegen die in diesem Turnier starken Iraner ein am Ende klarer 86:63-Sieg. Damit fordert Großbritannien im Finale von Hamburg die US-Amerikaner um den Titel. Der Iran kämpft hingegen bei seiner erst zweiten WM-Teilnahme mit Australien um die Bronzemedaille.

Großbritannien ging von Beginn an sehr konzentriert zur Sache, verteidigte gut und war effektiv in der Offensive. Die Iraner versteckten sich aber auch nicht und hielten phasenweise gut mit. Dennoch setzten sich die Briten langsam, aber doch stetig, immr weiter ab. Die gewannen so alle vier Spielviertel und stehen damit auch nicht unverdient im Spiel um WM-Gold.

Bester Mann bei den Briten war Gregg Warburton mit 22 Punkten. George Bates addierte von der Bank 21 Zähler. Philip Pratt schrammte mit 13 Punkten und 9 Rebounds knapp an einem Double-Double vorbei. Das allerdings gelang auf iranischer Seite Omid Hadiazhar (20 Punkte, 11 Rebounds).


Haj  Bhania, Head Coach Großbritannien:

"Wir haben uns auf das Spiel vorbereitet und wir wußten das der Iran ein sehr gutes Team ist. Sie sind ungeschlagen, sind sehr talentiert und haben großartige Schützen. Wir wussten wenn wir diese Scorer in den Griff bekommen, haben wir eine Chance. Und so spät im Turnier ist das alles worauf es ankommt. Wenn du die Chancen wahrnimmst, bekommt man auch die richtigen Ergebnisse. Ich war sehr beeindruckt von dem Elan und dem Ehrgeiz der Spieler und auch von unseren Fans."

Mohammadreza Dastyar, Head Coach Iran:

"Großbritannien hat eine sehr gute Mannschaft mit schnellen Bewegungen und wir konnten das Spiel leider nicht ganz in den Griff bekommen. Wir wurden von der Geschwindigkeit der Engländer unter Druck gesetzt. Das war heute nicht unser Tag."


Photo: Steffie Wunderl