Starkes erstes Viertel ebnet Gauchos den Weg zum Sieg

Tag 6, Spiel #29m Italien - Argentinien 46:59

Italien – Argentinien 46:59 (7:21/20:34/33:47)

Ein wenig überraschend musste Italien im Achtelfinale gegen Argentinien die Segel streichen. Vor allem im ersten Viertel taten sich die Europäer enorm schwer und lagen am Ende des ersten Viertels mit 7:21 deutlich zurück. Erst danach fand Italien besser ins Spiel, es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die beiden folgenden Viertel endeten jeweils 13:13 unentschieden. Die Argentinier, die nur wenig wechselten und in Cristian Gomes den überragenden Mann in ihren Reihen hatten, verwalteten den Vorsprung geschickt und ließen die Italiener nicht mehr nennenswert nah herankommen.

Gaucho Gomes verbuchte ein starkes Double-Double mit 22 Punkten und 16 Rebounds. Auch Adrián Jesús Perez sammelte zweistellig Punkte und Rebounds. Die Italiener blieben in diesem Spiel unter ihren Möglichkeiten. Lediglich Simone De Maggi konnte mit 17 Punkte überzeugen.


Geninazi Jacopo, Spieler, Italien:

"Es war das wichtigste Spiel dieses Wettkampfes. Wir wussten, dass wir gewinnen mussten, da die anderen Spiele bisher nicht entscheidend waren. Wir haben verloren, so ist das nunmal."

Mauro Varela, Head Coach, Argentinien:


"Wir haben das Crossover-Spiel vorbereitet. Für uns bedeutet das, wer verliert, ist raus. Wir haben es in den letzten Spielen gegen Italien vorbereitet und konnten sie beobachten. Wir wussten, dass sich die beiden Teams gut kennen. Wir kennen die Spieler und die Spieler untereinander kennen sich sehr gut. Deshalb war es ein sehr mentales Spiel, ein sehr strategisches Spiel. Zum Glück hat Argentinien sehr intensiv gestartet, sehr aggressiv. Das war effektiv und mit einer guten Verteidigung konnten wir einen Vorsprung erzielen. Italien holte auf, aber wir konnten das Spiel kontrollieren."


Photo:  MSSP-Katrin Beyer