Spanier bleiben ohne Sieg

Tag 5, Spiel #21m: Spanien - Argentinien 54:61

Spanien - Argentinien 54:61 (15:16/31:31/40:51)

Argentinien hat sich mit einem 61:54 gegen Spanien den zweiten Sieg gesichert und wahrt damit die Chance auf Rang zwei in der Gruppe D. Paralmpics-Finalist Spanien hingegen bleibt überraschend ohne Sieg in der Vorrunde. Als Gruppenvierter trifft Spanien damit in den Crossover-Matches auf Japan. Argentinien würde auf Italien oder die Türkei treffen.

Die erste Halbzeit war absolut ausgeglichen. Das erste Viertel ging mit 16:15 an die Südamerikaner, im zweiten lag Spanien mit dem gleichen Ergebnis knapp vorn, sodass das Spiel bei Halbzeit mit 31:31 ausgeglichen war.

Erst im dritten Viertel schaffte es Argentinien, sich abzusetzen. Dank einer starken Defensive und angeführt von Adolfo Berdun aus Cantú, der mit 21 Punkten, 6 Rebounds, 8 Assists und 3 Blocks herausstach, ging es 20:9 aus. Diesen Rückstand konnte Spanien im Schlussviertel nicht mehr wettmachen.

Neben Berdun punkteten drei weitere Gauchos doppelt. Bei den Spaniern überzeugte Kapitän Asier Garcia Pereiro mit einem Double-Double (19 Punkte, 11 Assists). Knapp daran vorbei schrammte Alejandro Zarzuela mit 10 Punkten und neun Rebounds.


Mauro Varela, Head Coach Argentinien:
"Wir wissen, dass Spanien ein sehr starkes und schnelles Team ist, welches es versteht schnelle Angriffe zu spielen. Darauf haben wir uns eingestellt. In einigen Momenten besser, in anderen weniger. Wir wussten, dass unsere Verteidigung entscheidend ist, um den guten spanischen Werfern gerecht zu werden."

Óscar Trigo Diez, Head Coach Spanien:
"Ein sehr starkes und intensives Spiel. Wir wussten, dass unsere Gruppe sehr stark ist. Im ersten Viertel war unsere Verteidigung sehr gut. Im dritten Viertel haben wir unser Niveau komplett geändert. Unsere Verteidigung hat nachgelassen und somit konnten die Gegner stärker in den Angriff gehen.  Zum Ende bei zehn Punkten Rückstand Punkten haben wir versucht, unsere Verteidigung aufzustocken, wollten Fehler vermeiden. Argentinien hat den Druck hochgehalten. Und obwohl wir den gegnerischen Vorsprung leicht reduzieren konnten, haben wir es leider nicht mehr zum Ausgleich geschafft."


Photo: MSSP-Michael Schwartz