US-Boys gewinnen Topspiel in Gruppe B

Tag 4, Spiel 18m: USA - Großbritannien 66:60

USA - Großbritannien 66:60 (18:22/31:33/52:43)

Die Partie hielt alles, was man sich von ihr versprechen konnte: hohes Tempo, tolle Kombinationen und spektakuläre Körbe auf beiden Seiten. Zunächst hatten die Briten leicht die Oberhand, das erste Viertel ging mit 22:18 an die Europäer. Das zweite Viertel gewannen die US-Boys knapp.

Es blieb bis zum Schluss ein Spiel auf Augenhöhe, auch wenn Olympiasieger im dritten Viertel aufdrehte und auf neun Punkte davonzog und damit schon die Vorentscheidung schaffte. Denn die Briten schafften es nicht, in den letzten zehn Minuten das Ruder noch einmal herumzureißen.

Die Amerikaner hatten in Jake Williams von den RSB Thuringia Bulls, der 23 Punkte verbuchte, ihren treffsichersten Mann. Dazu war Kapitän Steve Serio mit 15 Punkten, acht Assists und vier Steals maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt. Bei den Briten überzeugte Lee Manning (15 Punkten, 14 Rebounds) mit einem Double-Double. Auch Gregg Warburton, Philip Pratt und Harrison Brown punkteten zweistellig.

Ron Lykins, Head Coach USA:
"Wir hatten das Spiel so erwartet. Diese Typen sind richtig gut. Wir wissen das von den Paralypics. Jedes Spiel, das wir gegen sie gespielt haben, war immer sehr hart. Es waren immer knappe Spiele. Wir wussten also, dass es hart wird hier. Sie haben das ganze Jahr über richtig gut gespielt. Nicht nur die erste Halbzeit war knapp, diese Typen haben nicht aufgegeben. Sie haben nicht aufgehört uns zu jagen, aber am Ende haben wir es geschafft, etwas besser zu spielen." 

Foto: uliphoto.de