Helden
Erfahre mehr über
Amber, Hiro, Jennie und Tom





Vier Charaktere, vier Geschichten, eine gemeinsame Leidenschaft: Rollstuhlbasketball. Die Manga-Helden Hiro, Jennie, Tom und Amber sind für die Weltmeisterschaft 2018 in Hamburg mehr als Maskottchen – weil sie den Zuschauern nicht nur die Sportart und die Hansestadt näherbringen, sondern auch viele andere Dinge.

Amber ist 19, spielt Geige und liebt klassische Musik. Basketball hat sie bis zu einer schweren Knieverletzung gespielt – da war sie in der Jugend-Nationalmannschaft. Danach entdeckt sie ihren Sport im Rollstuhl neu, auch wenn es ihrem Vater nicht passt, weil er Angst um ihre Hände hat. Die immer währende Diskussionen mit ihrem Dad dreht sich umd ie Frage: Geige oder Rollstuhlbasketball? Gibt es am Ende evtl. eine andere Lösung? Wir werden sehen.

Hiro ebenfalls 19, kommt aus Tokio und will in Hamburg Profi-Rollstuhlbasketballer werden. Probleme? Hat er nicht. Bis auf die Sprache. Da wandelt er immer irgendwo zwischen Japanisch, Englisch und Deutsch. Und dieser Kulturschock: Sushi am Holzspieß, auch Matjes genannt. Neu in der Stadt, entdeckt er Hamburg, seine Menschen, seine Sport- und Kulturszene. Dabei begleiten wir ihn und lernen viele, bislang weniger bekannte Dinge über Hamburg kennen.

Jennie ist 14, ein Einzelkind aus reichem Elternhaus. Reiten, Ballett und YouTube-Stars sind ihre Welt. Nach einem Reitunfall testet sie jetzt die Grenzen mit dem Rollstuhl aus: Basketball, Handbiken, Segeln, Monoski fahren – sie will einfach alles ausprobieren. Will wissen, ob Rollstuhlbasketball ihre Sportart Nr. 1 ist oder ob da noch etwas anderes im Sport auf sie wartet.

Tom ist 21, und ein echter Hamburger Jung.Lebt auf dem Kiez, liebt das Leben. Unter seiner rauen Schale verbirgt sich ein weicher Kern. Als Konzert-Rigger baute er Bühnen in luftiger Höhe auf der ganzen Welt. Bis zu einem Unfall. In der Reha entdeckt er Rollstuhlbasketball - und verliebt sich als ehemaliger Käfigzocker sofort erneut in seinen Sport. 

Die vier Helden kennen sich alle vom Rollstuhlbasketball, der rasante und packende Sport verbindet. Aber natürlich erleben die Vier auch abseits des Courts immer wieder ihre ganz eignen Geschichten, die das Leben in Hamburg, auf dem Kiez, in Ottensen, Wilhelmsburg oder Blankenese schreibt. Und diese Geschichten können die Fans der Rollstuhlbasketball-WM 2018 in den sozialen Medien und im 
Youtube-Channel „Matjes is Sushi Attack!“ mitverfolgen. Und dann? Dann kann man mit etwas Glück Amber, Hiro, Jennie und Tom live bei der WM treffen. 

Eins ist sicher: Mit den vier Manga-Helden an der Seite wird die Rollstuhlbasketball-WM nicht nur cool und anders – sondern ein großes Fest für alle. 

Amber

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Musik oder Sport oder beides?

Backstory

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Amber ist eine 19jährige Hamburgerin, mit einer nahezu fanatischen Liebe zu Geige und klassischer Musik. Entsprechend studiert sie am Konservatorium der Hansestadt. Auch beim Sport will sie immer ganz weit vorn sein. Bis zu ihrer schweren Knieverletzung hat sie Basketball in der Jugend-Nationalmannschaft gespielt. Basketball mit dem Knie? Geht nicht mehr.

Rollstuhlbasketball ist ihre große Chance weiter auf dem Spielfeld zu punkten. Die WM in Hamburg soll ein Höhepunkt ihrer Sportlerkarriere werden. Geige und Rollstuhlbasketball: Das passt gar nicht. Aber wenn Amber etwas macht, dann macht sie es hundertpro. Das sorgt zu Hause für Spannungen: „Das ist ist nicht gut für Deine Hände, dauernd verletzt Du Dich, so wird das nichts mit Dir als Konzertgeigerin, bla, bla.“ Sie wird sich entscheiden müssen. Geige oder Rollstuhlbasketball. Sportlerkarriere oder Musik? Oder geht am Ende doch beides zusammen – bis zur WM werden wir es erfahren.

Amber

Hiro

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Ein Japaner entdeckt Hamburg

Backstory

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Hiro ist 19, ein Beau, eine ausgeflippte Type, wilde Haare voller Haarspray, ein Fleisch gewordener Manga, der in einer Einraum-Wohnung mitten in der Hamburger City lebt. 

Profi-Rollstuhlbasketball hat ihn von Tokio nach Hamburg geführt. Die deutsche Sprache ist für ihn ein echtes Handicap und führt immer wieder zu schrägen Situationen. Wer trinkt schon gerne Wasser aus der Alster, wundert sich nicht, wenn man am Abend mit Moin begrüßt wird oder wenn man zum Dom geht und die Kirche vergeblich sucht? Aber ganz egal, Hamburg, seine Menschen und die Hamburger Musik-Szene werden zu seiner großen Liebe. Zusammen mit ihm entdecken wir die besten Plätze, die schrägsten Ecken, die neusten Trends und die coolsten Typen der Stadt – und erleben außerdem den heißesten Rollstuhlbasketball.

Hiro

Jennie

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Rollstuhlbasketball und viele andere Sportarten

Backstory

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Jennie ist 14 Jahre alt. Ein, wie man in Hamburg sagt plietsches Mädchen, das nicht auf den Mund gefallen ist. Nach einem Reitunfall ist sie querschnittgelähmt. In der Reha lernt sie Rollstuhlbasketball kennen.

Wird das jetzt nach Ballett und Reiten ihre neue Sportart? Total anders? Bisher komplett fremd. Sie probiert es aus und es macht ihr Spaß. Aber gibt es da nicht noch andere Sportarten? Sie ist total neugierig. Will alles ausprobieren. Will wissen, was man alles an Sport im Rollstuhl machen kann. Dazu trifft sie sich mit den Stars der Szene. Handbiken mit Christiane Reppe, schwimmen mit Kirsten Bruhn, Monoskifahren mit Anna Schaffelhuber.

Durch Jennie lernen wir die Vielfalt des Rollstuhlsports und seine Stars kennen. Aber am Ende steht natürlich auch bei ihr die Rollstuhlbasketball WM 2018 im Mittelpunkt – wenn auch noch nicht als Spielerin

Jennie

Tom

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Ein echter Hamburger Jung

Backstory

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Tom, 21, Vater Steuermann, Mutter hat die Frittenbude auf der Reeperbahn. Er war Konzert-Rigger, ein Artist des Bühnenbaus, mit den Großen des Musikgeschäfts auf Du und Du. Ein Abenteurer in luftiger Höhe, es konnte nie für ihn hoch genug hinaufgehen. Er hat überall Bühnen gebaut. Weltweit, in Deutschland und natürlich in seiner Heimatstadt. Am Michel, den Docks oder in der Hafencity. Dabei hatte er immer den ganz besonderen Blick auf seine Stadt und das anschließende Konzert, wenn er lässig die Beine vom Gerüst baumeln ließ.

Und dann der Arbeitsunfall. Querschnitt! Rehabilitiert in Boberg. Wo er Rollstuhlbasketball kennenlernt und sich ihm mit Haut und Haaren verschreibt: Alles geben, stürzen aufstehen, verlieren, gewinnen.

Auf dem Platz und auf der Straße. Ein Anführer, ein Frauentyp, raue Schale, weicher Kern. Sein Hauptquartier bleibt der Kiez – da kennt er sich aus. Ein altes Werkstattgebäude ist sein Zuhause. Tom kennt das wahre Hamburg, die verborgenen Ecken, die geheimen und besonderen Plätze der Stadt. Und zeigt sie uns und seinen Freunden.

Tom